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Wichtige Laborwerte

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Lipoprotein a

Lipoprotein(a) – der oft übersehene Risikofaktor 

Wusstest du, dass erhöhtes Lp(a) dein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich erhöhen kann – selbst wenn dein LDL-Cholesterin normal ist? 

Was ist Lp(a)?
Lipoprotein(a) ist ein Blutfett, das genetisch bestimmt ist. Hohe Werte können die Bildung von Ablagerungen in den Gefäßen fördern.

Warum ist es wichtig?

  • Erhöhtes Risiko für Herzinfarkt 

  • Mehr Gefahr für Schlaganfälle 

  • Kann still und unbemerkt über Jahre wirken

Tipp: Lass dein Lp(a) einmalig messen – der Wert ändert sich kaum im Laufe des Lebens!
Sprich mit deinem Arzt über dein Risiko und mögliche Präventionsstrategien.

Omega 3 Index

Der Omega-3-Index zeigt, wie gut dein Körper mit Omega-3-Fettsäuren (EPA & DHA) versorgt ist. Diese Fettsäuren sind entscheidend für Herz, Gehirn und Entzündungsregulation 

Optimaler Wert:
8–11 % (rote Blutkörperchen)
Unter 4 % = erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Warum er wichtig ist:

  • Unterstützt Herzgesundheit 

  • Wirkt entzündungshemmend 

  • Fördert Konzentration & Gehirnfunktion 

  • Kann das Risiko für Herzinfarkt senken

Tipp: Ein Bluttest zeigt deinen individuellen Omega-3-Index. Mit fettreichem Fisch, Leinöl, Algenöl oder qualitativen Supplementen lässt er sich gezielt verbessern.

CRP (C-reaktives Protein) – Marker für Entzündungen

CRP ist ein Eiweiß, das in der Leber gebildet wird, wenn im Körper eine Entzündung auftritt.
Ein erhöhter CRP-Wert kann auf akute oder chronische Entzündungen hinweisen – zum Beispiel durch Infektionen, Autoimmunprozesse oder stille Entzündungen im Stoffwechsel.

  • Normalwert: < 5 mg/L (abhängig vom Labor)

  • Erhöht: Hinweis auf akute oder stille Entzündung
    Ein dauerhaft leicht erhöhter CRP kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Stoffwechselstörungen erhöhen.

HbA1c – Langzeitblutzuckerwert

Der HbA1c-Wert zeigt, wie hoch der durchschnittliche Blutzucker der letzten 8–12 Wochen war.
Er ist daher ein sehr zuverlässiger Marker für Zuckerstoffwechsel und Diabetesrisiko.

  • Normalwert: < 5,7 %

  • Prädiabetes: 5,7–6,4 %

  • Diabetes: ≥ 6,5 %

Ein erhöhter HbA1c deutet auf eine Überzuckerung des Blutes hin, oft bedingt durch Ernährung, Bewegungsmangel oder Insulinresistenz. Schon kleine Verbesserungen im Lebensstil können den HbA1c senken – z. B. durch weniger Zucker, mehr Bewegung und ausreichend Schlaf.

HOMA-Index – Insulinresistenz erkennen

Der HOMA-Index wird aus Nüchternblutzucker und Nüchterninsulin berechnet.
Er gibt Aufschluss darüber, wie gut der Körper auf Insulin reagiert.
Ein erhöhter Wert zeigt eine beginnende Insulinresistenz – also eine Vorstufe zu Diabetes oder metabolischem Syndrom.

  • Optimal: < 2,0

  • Erhöht: > 2,0 → Hinweis auf Insulinresistenz

Der HOMA-Index ist besonders wichtig bei Erschöpfung, Gewichtszunahme, Heißhunger oder hormonellen Problemen, wenn der Blutzucker selbst noch unauffällig ist.
Früh erkannt, lässt sich eine Insulinresistenz sehr gut durch Ernährung, Bewegung und Stressreduktion beeinflussen.

Kreatinin – Marker für Nierenfunktion

Kreatinin entsteht beim Muskelstoffwechsel und wird über die Nieren ausgeschieden.
Ein zu hoher Wert kann auf eine eingeschränkte Nierenfunktion hinweisen.

  • Normwerte:

    • Frauen: ca. 0,5–0,9 mg/dl

    • Männer: ca. 0,7–1,2 mg/dl

Neben dem reinen Kreatininwert wird häufig auch die eGFR (geschätzte glomeruläre Filtrationsrate) berechnet – sie zeigt, wie gut die Niere das Blut filtert.
Eine regelmäßige Kontrolle ist besonders bei Bluthochdruck, Diabetes oder Einnahme bestimmter Medikamente sinnvoll.

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